Fussball

Ist Platz drei besser für Europacup als Platz zwei?

Die UEFA plant einen "Monster-Herbst" mit Europacup-Qualifikation, Champions- und Europa League. Mitten drin sind auch fünf Bundesliga-Klubs.
Phillip Platzer
19.06.2020, 08:50

Am Mittwoch gab die UEFA die Pläne für einen turbulenten Herbst bekannt, die Qualifikationen für die Gruppenphasen starten schon Ende August, nur in den Play-offs gibt's ein Hin- und Rückspiel.

In der Bundesliga kommt es zu einer paradoxen Situation, denn Platz drei könnte am Ende wertvoller sein als Platz zwei.
Der Vize-Meister muss nämlich in der 2. Quali-Runde für die Champions League einsteigen. Aktuell wäre das Rapid. Für einen Aufstieg in die Königsliga müssten die Grün-Weißen also drei Gegner aus dem Weg räumen.

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Sollte man im ersten Match schon rausfliegen, geht es in der 3. Quali-Runde für die Europa League weiter. Auch hier gibt es nur ein Spiel, danach das Play-off.

"Gemütlicher" hat es da der Dritte, aktuell der LASK. Weil Salzburg Cup-Sieger wurde, ist der Dritte fix in der Europa League und erspart sich so eine aufwendige Qualifikation. Ebenso hat Platz drei mehr finanzielle Planungssicherheit.

Während der Zweite nur 660.000 Euro für die Teilnahme an zwei Quali-Runden fix in der Tasche hat, kann der Dritte mit einem Europa-League-Startgeld von fast drei Millionen kalkulieren. Einziger Vorteil für Platz zwei: Es besteht die Chance auf die Champions League und damit über zehn Millionen Startgeld.

Wir es also ein "Schneckenrennen" um Platz zwei? Rapid liegt vor den letzten fünf Spielen sieben Punkte vor dem LASK.