Istanbul buttert 68 Millionen in Basar-Renovierung

Der Große Basar von Istanbul zieht jährlich rund 92 Millionen Besucher in seinen Bann. 4.000 Geschäfte vermitteln den Zauber aus 1.001 Nacht. Der Gebäudekomplex aus dem 15. Jahrhundert soll nun um 68 Millionen Euro renoviert werden.

 

Das Monster-Projekt wird seit sechs Jahren geplant. Im März sollen die Arbeiten losgehen. Vor allem das Dach und die Säulen sollen wieder auf Vordermann gebracht werden. 

Kritik: Teil des Basars soll Hotel werden

Kritik gibt es am Plänen für geplante Hotels. Die ehemaligen Karawansereien sollen künftig Besucher beherbergen. 

Auf 31.000 Quadratmetern wird von Datteln bis Gold, von Schuhen bis Lampen alles verkauft, was das Herz begehrt. Die Geschäfte sind nach Branchen sortiert. Die Wege sind meist nach den verkauften Waren benannt (Teppichhändlerstraße, Antiquitätenhändlerstraße).

Erster Bau im 15. Jahrhundert noch aus Holz

Der Basar wurde unter Sultan Mehmet Fatih nach der Eroberung Konstantinopels im 15. Jahrhundert angelegt. Anfangs waren die Gebäude aus Holz, nach einigen schrecklichen Bränden wurde dann mit Stein wieder aufgebaut. 

Das Zentrum des Basars, der Eski Bedesten (alte Tuchhalle) war ursprünglich als Schatzkammer geplant. Noch heute werden unter dessen Kuppeln Gold- und Silberwaren verkauft.

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