Istanbul: CL-Finale und Türkei-Grand-Prix wackeln

Das Champions-League-Finale in Istanbul wackelt. 
Das Champions-League-Finale in Istanbul wackelt. Imago Images
Innerhalb von nur zwei Wochen sollen zwei Sport-Großereignisse in der Türkei ausgetragen werden. Dahinter steht allerdings ein großes Fragezeichen. 

Zunächst ist das Champions-League-Finale zwischen Manchester City und Chelsea am 29. Mai im Atatürk-Stadion in Istanbul angesetzt, zwei Wochen später soll dann der Grand Prix der Türkei als Ersatz für das Rennen in Kanada über die Bühne gehen. 

Den Plänen machte allerdings die britische Regierung am Freitag einen Strich durch die Rechnung, setzte die Türkei aufgrund der aktuellen Corona-Situation auf die "Rote Liste". Damit müssen Personen, die aus der Türkei nach Großbritannien einreisen, eine zehntägige Hotel-Quarantäne absolvieren - auf eigene Kosten.

"Die Aufnahme auf die Liste bedeutet, dass Fans nicht in die Türkei reisen sollen", erklärte der britische Verkehrsminister Grant Shapps nach der Entscheidung, brachte derweil London als Austragungsort ins Spiel. "Wir sind bereit, aber es ist die Entscheidung der UEFA", so Shapps. 

Auch Grand Prix wackelt

Die Quarantäneverpflichtung könnte auch das Kanada-Ersatzrennen auf der Formel-1-Strecke nahe Istanbul am 13. Juni unmöglich machen. Sieben der zehn Teams haben ihre Fabriken in Großbritannien, Teammitglieder müssten danach eine Quarantäne absolvieren. 

Nach der Entscheidung des britischen Verkehrsministeriums teilte die Motorsport-"Königsklasse" mit, die Situation genau zu beobachten und in den nächsten Tagen neue Details bekanntzugeben. Die Motorsport"-Königsklasse" hält aber weiter an der Rekord-Saison mit 23 Rennen fest. 

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