Leidet der 57-Jährige an chronischer Unpünktlichkeit? Nein. Oder zumindest hatte er nur ein Mal Probleme bei der Endrunde. Nämlich bei Auftaktmatch gegen die Türkei. Da hatten ihn die Italiener nämlich tatsächlich im Hotel vergessen. Vialli sprintete dem Bus hinterher, danach siegten die "Azzurri" mit 3:0.
Seither ist das beim Nationalteam zum Ritual geworden. Vialli muss nun im Hotel warten, bis sich der Teambus in Bewegung setzt. Danach erst darf er die Lobby verlassen und im Laufschritt hinterher hetzen. Auch vor dem Finale gegen England am Sonntag kam der Ex-Teamspieler seiner Rolle als Glücksbringer nach. Ob Italien am Ende wieder jubeln darf, wird sich zeigen.