Der gebürtige Lombarde, der nahezu seine gesamte Karriere für US Cagliari spielte, zählte in den 1960er und 1970er Jahren zu den weltbesten Stürmern.
Luigi "Gigi" Riva war Ehrenpräsident von US Cagliari. Für seine 35 Länderspieltreffer benötigte er nur 42 Einsätze. Er wurde 1968 Europameister, stand 1970 auch mit seiner Mannschaft im WM-Finale, das Italien allerdings gegen Brasilien mit 1:4 verlor.
Frühere Mitspieler würdigten den Verstorbenen als "Naturgewalt auf dem Platz", wie es Roberto Boninsegna formulierte, 1970 ebenfalls Torschütze gegen Deutschland. Torhüter-Legende Dino Zoff sagte, er verliere "einen guten Freund, es ist unendlich traurig".
Gabriele Gravina, Präsident des italienischen Fußball-Verbandes FIGC, betonte: "Ein nationales Denkmal ist von uns gegangen. Gigi Riva verkörperte den Mythos des freien Mannes und des außergewöhnlichen Fußballers: Sein Stolz, seine Klasse und sein Sinn für Gerechtigkeit haben Generationen geeint und Millionen von Menschen begeistert."