Italiener haben sich auf eine Regierung geeinigt

Fünf-Sterne-Parteichef Luigi Di Maio und Lega-Chef Matteo Salvini.
Fünf-Sterne-Parteichef Luigi Di Maio und Lega-Chef Matteo Salvini.Bild: picturedesk.com, Montage

Selbst der Präsident glaubte nicht mehr daran, nun ist es aber doch noch passiert: Italien hat über zwei Monate nach der Wahl endlich eine neue Regierung.

Staatspräsident Sergio Mattarella glaubte nicht mehr daran und rechnete schon mit Neuwahlen. Schließlich machte Silvio Berlusconi durch seine Duldung doch noch Koalitionsverhandlungen möglich.

Nach der Parlamentswahl in Italien am 4. März hat die rechte Lega Nord-Partei rund um Matteo Salvini nun doch noch mit der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und Parteichef Luigi di Maio verhandelt.

Am Mittwoch sind sie sich einig geworden. Ein gemeinsames Regierungsprogramm wurde fertiggestellt, nun müsse es noch von den Parteichefs geprüft werden, heißt es.

"Wir sind stolz, weil wir in sechs Tagen eine riesige Arbeit geleistet haben. Der Regierungsvertrag ist sehr ehrgeizig", sagte der Fünf-Sterne-Parlamentarier Alfonso Bonafede in einer ersten Reaktion.

Wer wird was?

Nächster Programmpunkt: Poker und den Premierministerposten und die Regierungsmitglieder. Wer die neue Regierung anführt, ist also noch offen.

International interessant am Regierungsprogramm: Laut Insidern sollen darin keine Verhandlungen über einen Austritt Italiens aus der Eurozone geplant sein. Ein anderslautender Entwurf hatte im Vorfeld für Aufregung gesorgt. (red)

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