"Hey, Mom!" Viel mehr brauchte es beim ersten richtigen Treffen zwischen Paris Jackson und ihrer Mutter Debbie Rowe offenbar nicht.
Im Podcast "Call Her Daddy" spricht die 28-Jährige ungewöhnlich offen über ihre Kindheit als Tochter von Michael Jackson – und darüber, dass ihre leibliche Mutter lange praktisch keine Rolle darin spielte.
Michael Jackson und Debbie Rowe hatten 1996 geheiratet und bekamen gemeinsam Sohn Prince sowie Tochter Paris. Nach der Scheidung erhielt der "King of Pop" das volle Sorgerecht. Paris wuchs bei ihrem Vater auf.
Erst nach Michael Jacksons Tod 2009 wurde Paris zunehmend neugierig auf ihre Mutter. Mit etwa zehn oder elf Jahren habe sie begonnen, Fragen zu stellen.
Zum richtigen Wiedersehen kam es schließlich, als sie 15 war. Und das verlief erstaunlich unspektakulär: Paris kam die Treppe im Haus ihrer Großmutter Katherine herunter – und dort saß plötzlich Debbie.
Statt Tränen, Umarmungen und Hollywood-Drama gab es zunächst nur eine ziemlich lockere Begrüßung. Danach verbrachten Mutter und Tochter gemeinsam den Tag.
Über die Jahre entwickelte sich daraus eine engere Beziehung. Besonders während Debbie Rowes Brustkrebserkrankung 2016 stand Paris ihrer Mutter zur Seite.
Heute sieht die Sängerin sogar einige Gemeinsamkeiten zwischen ihnen. Beide würden ähnlich ticken und teilten unter anderem ihre Liebe zu Country- und Folk-Musik.
Nach einer Kindheit ohne ihre Mama musste Paris Jackson die Beziehung zu ihr damit erst als Teenager kennenlernen. Aus dem etwas ungewöhnlichen ersten "Hey, Mom" wurde schließlich doch noch eine echte Mutter-Tochter-Beziehung.