Jackson wollte nie von einem Weißen gespielt werden

In einem Interview mit Oprah Winfrey sagte Michael Jackson 1993, es wäre lächerlich und fürchterlich, würde ihn ein Weißer spielen. Im Film "Elizabeth, Marlon und Michael" geschieht nun genau das: Joseph Fiennes verkörpert den King of Pop.

Die News, dass der weiße Schauspieler , sorgt derzeit im Internet für Aufregung. Nun wurde ein altes Interview mit dem King of Pop ausgegraben, in dem Jackson die Vorstellung als lächerlich und fürchterlich bezeichnet, von einem Weißen gespielt zu werden.

Ein Gerücht besagt, Jackson hätte sich dafür eingesetzt, in einem Pepsi-Werbespot von einem weißen Kind gespielt zu werden. In einem Gespräch mit Oprah Winfrey, aufgezeichnet im Jahr 1993, äußerte sich der Musiker wie folgt dazu: "Das ist so dumm. Das ist die lächerlichste, fürchterlichste Geschichte, die ich je gehört habe."

"Warum würde ich wollen, dass mich ein weißes Kind spielt?" fuhr Jackson fort, "Ich bin ein schwarzer Amerikaner. Ich bin stolz darauf, ein schwarzer Amerikaner zu sein. Ich bin stolz auf meine Rasse. Ich bin stolz, ich zu sein."

Fiennes' Kommentar

Joseph Fiennes, der über die Kontroverse. "Ich bin ein weißer Mittelklasse-Kerl aus London", sagte der 45-Jährige, "Ich bin so schockiert, wie Ihr es vielleicht seit."

Den kommenden Film, der sich um einen Roadtrip von Jackson, und Elizabeth Taylor nach 9/11 dreht, beschreibt er als "leichte Komödie. Sie ist in keinster Weise bösartig. Sie ist liebenswert."

Wie auch immer man dazu stehen mag, dass Fiennes den King of Pop verkörpert, "Elizabeth, Marlon und Michael" bekommt derzeit jedenfalls eine Menge Publicity. Das liegt nicht zuletzt an der (im zweiten Jahr in Folge sind keine AfroamerikanerInnen für die Darsteller-Preise nominiert). Zumindest schlechtes Timing kann man Fiennes und den Produzenten der Jacko-Komödie also nicht vorwerfen.

 

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