Jährlich rund 10.000 Bildungsberatungen in NÖ

Landesrat Martin Eichtinger
Landesrat Martin EichtingerPhilipp Monihart
Die Coronakrise führte du großen Herausforderungen am Arbeitsmarkt. Jetzt sei die beste Zeit für Aus- und Weiterbildungen.

„Jetzt ist die beste Zeit für Aus- und Weiterbildungen!“ So lautet das Motto seit Beginn der Corona-Pandemie. Die Herausforderungen am Arbeitsmarkt durch Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit haben den Fokus auf berufliche Neu- oder Umorientierung gelegt. Lebensbegleitendes Lernen bekommt dabei einen immer höheren Stellenwert. Umschulungen oder Qualifizierungen in mögliche Zukunftsberufe können und sollen in der Krise individuelle Möglichkeiten aufzeigen.

Beratungen für Niederösterreicher

Um Menschen diese neuen beruflichen Perspektiven aufzuzeigen, berät die Bildungs- und Berufsberatung NÖ alle veränderungswilligen NiederösterreicherInnen zwischen 15 und 65 Jahren.

„Viele Menschen nutzen die Corona-Zeit als Nachdenkphase, um sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft zu machen. Andere sind mit den bisherigen Rahmenbedingungen oder Anforderungen ihres Berufes nicht zufrieden und wollen sich deshalb verändern“, erklärt Rosemarie Pichler, Leiterin der Bildungsberatung NÖ.

Gründe für Umorientierung unverändert

In Zeiten der Pandemie haben sich die Gründe für eine Umorientierung nicht wesentlich verändert. Was sich aber geändert hat, sind die Branchen: „Die Menschen kommen derzeit vermehrt aus Branchen wie der Gastronomie, dem Tourismus, aus dem Einzelhandel und dem Verkauf“, hält die Bildungsberaterin fest. Besonders gefragt seien hingegen Jobs im Pflege- und Gesundheitsbereich, in der Technik, aber auch soziale und nachhaltige Berufe, so Pichler.

Dass das Interesse der Menschen an beruflicher Neuorientierung gegeben ist, verdeutlichen die Beratungszahlen.

"Menschen bestmöglich unterstützen"

"Die Bildungs- und Berufsberatung NÖ hilft jährlich rund 10.000 Menschen weiter bei allen Fragen rund um die persönliche Weiterbildung. Unser Ziel ist es, die Menschen dabei bestmöglich zu unterstützen und sie über neue Perspektiven zu informieren. Die Beratungen der Expertinnen und Experten werden auch online durchgeführt“, erklärt der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger (VP).

Damit werden an einem einzigen Tag 30 Niederösterreicher von der Bildungs- und Berufsberatung zu Themen wie Aus- und Weiterbildung, Höherqualifizierung, oder möglichen Förderungen beraten.

Auf der Suche nach neuen beruflichen Möglichkeiten, treten vermehrt prognostizierte Zukunftsberufe in den Vordergrund. Doch wo wird der Bedarf in den nächsten Jahren weiter steigen? „Grundsätzlich lässt sich zwischen Zukunftsbranchen, Zukunftsberufen und Zukunftskompetenzen unterscheiden“, hält Martin Etlinger, Geschäftsführer der MAG - Menschen und Arbeit -  fest.

IT-Bereich und Digitalisierung

Zukunftsbranchen seien etwa der IT-Bereich – damit alles, was mit Digitalisierung zu tun hat. Aber auch die Umwelt- und Kreislaufwirtschaft und natürlich der Bereich Gesundheit und Soziales.

„Handwerkliche und technische Berufe, Green Jobs, aber auch der Pflegebereich zählen ebenso zu den Zukunftsberufen, aber auch sozial-kommunikative und rechtlich soziale Kompetenzen werden immer mehr gefragt“, so Etlinger.

Nähere Infos unter bildungsberatung-noe.at

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