Österreicher stirbt bei Jagd auf Luxus-Muscheln

Der 36-Jährige verschwand spurlos bei der Suche nach Entenmuscheln in Nordspanien am Sonntagabend. Am Montag in der Früh wurde seine Leiche gefunden.

Der 36-jährige Florian N. war auf der Jagd nach den für die Region berühmten Entenmuscheln ("Percebes"), als er offenbar von einer Welle erfasst und unter Wasser gedrückt wurde. Am Sonntag gegen 19 Uhr ging der Notruf ein, sofort stieg ein Hubschrauber auf, um die Felsenküste abzusuchen.

Doch das schlechte Wetter und der hohe Wellengang bereitete den Einsatzkräften massive Schwierigkeiten - die Suche musste in der Nacht abgebrochen werden.

Bei Tagesanbruch am Montag rückten die Rettungskräfte wieder aus. Die Leiche des Österreichers wurde schließlich gegen 9 Uhr an dem wenige Kilometer entfernten Strand "Pantín" entdeckt.

Für die hässliche Delikatesse riskieren Fischer ihr Leben. Die Preise für die Muscheln sind seit den 80er Jahren kontinuierlich gesunken. Heute kostet ein Kilo rund 70 Euro.

Laut der spanischen Polizei "Guardia Civil" war der 36-Jährige (andere Medien geben sein Alter mit 40 an) zusammen mit Freunden die Felsen am Strand "O Baleo" hinuntergestiegen, um dort die als Delikatesse geltenden Muscheln zu ernten. Doch er dürfte von einer riesigen Welle erfasst und ins Meer gespült worden sein, so die Ermittler. Die Leiche des Österreichers wies entsprechende Verletzungen auf. Laut lokalen Berichten war Florian N. in der Ortschaft Cedeira in der spanischen Provinz Galizien gemeldet. "Er war eine sehr nette Person, immer hilfsbereit", berichten Nachbarn gegenüber der Zeitung "La Voz de Galicia".

Der Strand O Baleo: Hier geschah das Unglück:

Wie gefährlich das Leben der Fischer , sie heißen "Percebeiros", wirklich ist, zeigt dieses Video:

(Red)

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