Jäger am Kopf getroffen: Schütze (28) ausgeforscht

Symbolfoto eines Jägers von hinten.
Symbolfoto eines Jägers von hinten.Bild: iStock

Nach dem Jagdunfall am Wochenende in Ravelsbach, bei dem ein 50-Jähriger am Hinterkopf von einer Schrotkugel getroffen wurde, eruierte die Polizei den Schützen.

Wie berichtet wurde ein 50-jähriger Jäger am Samstag in Pfaffstetten bei Ravelsbach (Bezirk Hollabrunn) von einem Kollegen am Hinterkopf und Bein getroffen. Nachdem die Erhebungen zum Schützen zunächst noch liefen, konnte die Polizei einen 28-Jährigen als Schuldigen eruieren – er wird der Staatsanwaltschaft Korneuburg nach Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.

Gegen 13:45 Uhr war es zur Schussabgabe auf einen über dem Schilfgürtel fliegenden Fasan gekommen. Dabei wurde der 50-jährige Jagdhelfer von einem Schrotkorn im Bereich des Hinterkopfes und einem weiteren Schrotkorn im linken Fersenbereich getroffen. Die Jagd wurde abgebrochen und der Jagdhelfer von den Jägern mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Landesklinikum Horn gebracht. Die beiden Schrotkörner konnten ambulant entfernt werden.

Beim Lokalaugenschein und einer Tatrekonstruktion am Dienstag konnte die Polizei den 28- jährigen Jäger aus dem Bezirk Hollabrunn als mutmaßlichen Schütze eruieren. Er dürfte bei der Schussabgabe rund 35 Meter vom 50-Jährigen entfernt gestanden haben.

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