Jäger fand Panzerfaust bei Streifzug durch Wald

Bild: Polizei

Ein Jäger fand bereits am Samstag in einem Waldstück im Gemeindegebiet von St. Gilgen (Bezirk Salzburg-Umgebung) eine stark verrostete, aber intakte Panzerfaust der Type P60. Der Fundort war schwer zugänglich und an einer abgelegenen Stelle in einem Steilhang gelegen. Vermutet wird, dass die Waffe ein Überbleibsel der Kämpfe zwischen der Waffen-SS und dem amerikanischen Streitkräften ist.

Nach der Anzeige durch den Jäger sperrten Polizeibeamte die Örtlichkeit großräumig ab. Zeitgleich wurden sprengstoffkundige Beamte des Entminungsdienstes verständigt. Diese bargen die intakte Panzerfaust am Dienstag und entschärften sie noch vor Ort.

Im Gebiet sollen sich in den letzten Kriegstagen im Mai 1945 zurückziehende Verbände der deutschen Waffen-SS mit nachrückenden Einheiten der amerikanischen Streitkräfte noch einzelne Feuergefechte geliefert haben. Die gefundene Panzerfaust dürfte bei diesen Gefechten zurückgeblieben sein.

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