Jäger zielte auf Elster und tötete Kaiseradler

Bild: Club 300

Der Abschuss eines Kaiseradlers sorgt bei Vogelschützern im Burgenland für Empörung. Ein Jäger hatte laut "Krone" den unter Schutz stehenden Greifvogel erlegt und wollte ihn präparieren lassen. Der Schütze wurde angezeigt. Er rechtfertigte sich damit, er habe "auf eine Elster gezielt."

Der Abschuss eines Kaiseradlers sorgt bei Vogelschützern im Burgenland für Empörung. Ein Jäger hatte laut "Krone" den unter Schutz stehenden Greifvogel erlegt und wollte ihn präparieren lassen. Der Schütze wurde angezeigt. Er rechtfertigte sich damit, er habe "auf eine Elster gezielt."

Die Polizei bestätigte den Vorfall. Weitere Informationen dazu werde es nicht geben, hieß es. Bei dem getöteten Greifvogel handelte es sich laut dem Bericht um ein Jungtier, das mit vier weiteren zur Arterhaltung freigelassen worden war.

Kaiseradler sind in Österreich selten und zählen zu weltweit bedrohten Vogelarten. Seit 2009 werden die Kaiseradlerbestände in Niederösterreich durch BirdLife beringt und seit 2011 im Rahme eines durch das Land NÖ und die EU geförderten Projekts im Programm Europäische Territoriale Kooperation (ETZ) besendert.

2011 war nach 200 Jahren wieder ein Brutpaar in den Donauauen gesichtet worden.

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