Jahreskarte: Vorzeitige Kündigung kostet 18 Euro

Wer seine Jahreskarte der Wiener Linien vor Ablauf des Jahres kündigen wollte, konnte das bisher ohne Probleme tun, verbleibende Monate wurden dem Öffinutzer zurückgezahlt. Ab 1. August wird sich das ändern: Bei vorzeitiger Kündigung wird dann eine Gebühr von 18 Euro eingehoben.

Wer seine Jahreskarte der vor Ablauf des Jahres kündigen wollte, konnte das bisher ohne Probleme tun, verbleibende Monate wurden dem Öffinutzer zurückgezahlt. Ab 1. August wird sich das ändern: Bei vorzeitiger Kündigung wird dann eine Gebühr von 18 Euro eingehoben.

Grund für die Neuregelung: Zu viele Kunden hatten die Jahreskarte für kurze Zeiträume - etwa einen längeren Urlaub - gekündigt, um sie danach wieder neu abzuschließen. "Ein unfassbarer Verwaltungsaufwand", der für das Unternehmen nicht mehr tragbar war. Zudem war diese Vorgangsweise unfair gegenüber jenen Kunden, die sich für Tickets mit kürzerer Laufzeit entscheiden.

Eine Kündigung ist natürlich immer noch möglich. Auch die nicht verbrauchten Monate werden weiterhin zurückgezahlt - allerdings wird eine Gebühr von 18 Euro einbehalten. Die neuen Vertragsbedingungen gelten ab 1. August für Neukunden, für Bestandskunden werden sie erst mit der nächsten Verlängerung der Jahreskarte geltend.

AK ist nicht zufrieden

Kritik an den Kündigungsgebühren kommt von der Arbeiterkammer: Sie bezeichnete die Regelung als "aufwendig und kundenunfreundlich". Statt einer Verwaltungsgebühr wünscht man sich hier etwa eine Halbjahreskarte oder eine günstige, nicht übertragbare Monatskarte.

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