Disney feuert "Guardians of the Galaxy"-Regisseur

James Gunn bei den Dreharbeiten zu "Guardians of the Galaxy".
James Gunn bei den Dreharbeiten zu "Guardians of the Galaxy".Bild: Walt Disney Studios

"Guardians of the Galaxy Vol. 3" wird nicht mehr von James Gunn gedreht. Der Disney-Konzern hat sich aufgrund alter Tweets von dem Regisseur getrennt.

Eine Reihe alter Twitter-Postings haben sich als Stolperstein für Marvel-Regisseur James Gunn. Er war für die ersten beiden "Guardians of the Galaxy"-Filme verantwortlich und hätte auch Teil 3 realisieren sollen. Daraus wird nichts.

Marvel-Mutterkonzern Disney hat sich am Freitag von Gunn getrennt, weil Konservative alte Tweets von Gunn ausgegraben hatten, in denen der laute Kritiker von US-Präsident Donald Trump über ernste Themen wie Pädophilie und Vergewaltigung scherzte.

Gunn veröffentlichte eine Stellungnahme auf Twitter: "Viele Leute, die meiner Karriere gefolgt sind, wissen, wie ich angefangen habe. Ich habe mich selbst als Provokateur gesehen, habe Filme gedreht und Witze erzählt, die ungeheuerlich und tabu waren. Wie ich schon öfter öffentlich diskutiert habe, habe ich mich als Mensch weiter entwickelt, genauso meine Werke und mein Humor."



Gunn hatte bereits das Drehbuch zum dritten "Guardians of the Galaxy"-Film geschrieben, der Drehstart war für Herbst anberaumt. "Guardians of the Galaxy Vol. 3" sollte 2020 erscheinen. Es ist unklar, ob Gunns Abgang daran etwas ändert. Marvel ersetzte bereits den Regisseur von Ant-Man, Edgar Wright, kurz vor Drehstart durch Peyton Reed. Der Film erschien wie geplant. (lu)

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