Jan Böhmermann legt sich mit Donald Trump an

Die diplomatischen Wirren nach seinem Erdogan-Gedicht dürften den deutschen Satiriker nur in seinem Vorhaben bestärkt haben, bei den Mächtigen anzuecken.

Denn anders ist es nicht zu erklären, dass sich der 36-jährige Moderator auf Twitter nun mit dem US-Präsidenten Donald Trump höchstpersönlich anlegt.

Trump griff Deutschland in einem Tweet am Dienstag an. Es gäbe ein massives Handelsdefizit, außerdem würde die Bundesrepublik viel zuwenig für die NATO und das Militär ausgeben. Das sei in den Augen des US-Präsidenten "very bad", würde sich aber ändern.

Kurz darauf folgte die inoffizielle, außenpolitische Antwort von Böhmermann. Trump habe einen massiven russischen Penis in seinem weinerlichen Mund. Zudem habe sein Schwiegersohn Landesverrat begangen. Das sei "very bad" für die USA.

Gibt es diplomatische Nachwehen?

Ob die Blowjob-Metapher, mit der Böhmermann dem US-Präsidenten russische Hörigkeit vorwirft, ein ähnliches Politbeben auslöst wie das Schmäh-Gedicht über den türkischen Staatspräsidenten, darf bezweifelt werden. (baf)

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