Die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall referierte in Wien über Tierschutz und den Erhalt ihrer Arbeit - leider kam es zu einem schrecklichen Zwischenfall...
Die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall (83), die durch ihre Arbeit mit Schimpansen weltbekannt wurde, beehrte nun im Rahmen der 8. Internationalen Konferenz des „Jane Goodall Instituts" Wien.
1977 grundete sie die internationale Non-Profit-Organisation. Diese tagte nun erstmals in Osterreich.
Kernthema war die Sicherstellung des personlichen Nachlasses von Dr. Jane Goodall:
„Unsere globale Familie arbeitet konsequent daran, diesen Planeten zu einem besseren Ort fur alle Lebewesen zu machen, die ihn miteinander teilen", untermauerte Dr. Jane Goodall, die auch UN-Friedensbotschafterin ist.
Jane Goodall(* 3. April 1934 in London)
Die Britische Verhaltensforscherin, die 1960 begann, das Verhalten von Schimpansen im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania zu untersuchen.
Um für den Erhalt der Habitate der Primaten und damit für den Schutz ihrer Arten zu werben, gründete sie das Jane-Goodall-Institut, das Behandlung und
Verständnis der Primaten durch öffentliche Bildung und rechtliche
Vertretung zu verbessern sucht, die Zusammenarbeit mit lokalen
Gemeinden stärken will und junge Leute für diese Aufgaben gewinnt und ausbildet.
Trauriger Vorfall
Noch während der Konferenz am Montagmorgen wurde eine Schimpansen-Mama von Wilderern getötet - sie hinterließ ein Baby, dass nun im Jane Goodall Reservat im Kongo untergebracht wurde.
Da der Vorfall geschah, als Goodall in Wien war, wurde das süße Affenbaby auf den Namen „Vienna" getauft.
(vaf)