Japanische Behörden warnen die Bevölkerung vor einer "lebensbedrohlichen Lage" aufgrund der aktuellen Hitzewelle. Es gibt bereits 24 Tote zu beklagen.
Japan leidet unter einer enormen Hitzewelle. Seit letzter Woche sind schon etwa zwei Dutzend Menschen in Folge der heißen Temperaturen von fast 40 Grad Celsius gestorben. Die örtlichen Wetterbehörden warnen die Bewohner in weiten Teilen des Landes vor der Hitze.
Allen voran ältere Menschen als auch Kinder seien akut gefährdet, heißt es. Unter den Hitzeopfern befinde sich ein sechsjähriger Bub, der nach einem Schulausflug zusammengeklappt und wenig später im Spital gestorben ist. Mehr als tausend Japaner seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Die aktuelle Hitzewelle soll noch bis zum Ende des Monats anhalten.
Experten befürchten, dass japanische Großstädte im Sommer bald nicht mehr bewohnbar sein könnten. Die Massen an Beton, Stahl und Asphalt und das Schwinden von Wasser- und Grünflächen seien dafür verantwortlich.
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(red)