Stadt in Japan will Essen im Gehen unterbinden

Kamakura lockt mit seinen vielen antiken Tempeln Tausende Besucher an. Für Müll wolle die Stadt jedoch nicht berühmt werden.
Auch außerhalb Japans ist die Stadt Kamakura in der Präfektur Kanagawa bekannt. Etliche antike Tempel und wunderschöne Strände locken Reisende aus aller Welt an. Gleichzeitig hat der Ort mit einem Müllproblem zu kämpfen. Daher beschloss die Stadtverwaltung im April, die Menschen zu bitten, nicht mehr im Gehen zu essen - dadurch entstünde nämlich der meiste Dreck.

In einem höflichen Erlass wendet sich die Stadt an die Touristen, aber auch Bewohner: Man möge während des Gehens bitte nicht essen. Dabei entstehe viel Abfall von weggeworfenen Verpackungen und herunterfallenden Resten. Und dieser Müll müsse dann von den Einwohnern beseitigt werden.

"Bewusstsein schaffen"

Laut mehreren Medienberichten wurde die Anordnung flächendeckend in der Öffentlichkeit ausgehängt. Ein Behördensprecher sagte gegenüber der CNN, dass keine Strafen vorgesehen seien. Man wolle aber ein Bewusstsein unter den Reisenden schaffen.

Kamakura ist nicht die einzige Stadt, die mit Müllproblemen zu kämpfen hat. In einem Teil von Florenz etwa ist das Essen im Gehen ausdrücklich verboten: Seit 2018 darf man in dem belebten Geschäftsviertel um die Via dei Neri nicht auf Fahrbahnen, Gehsteigen und Türschwellen von Geschäften und Häusern essen. Zu viele Menschen würden sich dafür dort tummeln.

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(rfr)

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