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Japanischer Zoo tötet 57 Affen, weil sie nicht reinr...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:02

Ein Zoo im Norden Japans hat 57 Schneeaffen getötet, als Forscher entdeckten, dass sie "fremde Gene" besitzen. Sie wurden vermutlich mit in Japan nicht heimischen Rhesusaffen gekreuzt.

Ein Zoo im Norden Japans hat 57 Schneeaffen getötet, als Forscher entdeckten, dass sie "fremde Gene" besitzen. Sie wurden vermutlich mit in Japan nicht heimischen Rhesusaffen gekreuzt.

Der Rhesusaffe, nicht heimisch in Japan, gilt als "invasive Art" und ist deshalb verboten. Als DNA-Tests im Takagoyama Zoo aufdeckten, dass 57 ihrer 164 Schneeaffen mit Rhesusaffen gekreuzt worden sind, wurden sie per Giftspritze getötet.

Das ist seit 2013 ausdrücklich erlaubt. Vielmehr noch: Der Besitz solcher mit "invasiven fremden Arten" gekreuzten Tieren ist strengstens verboten. Das Töten der Zoo-Tiere sei nötig gewesen, um den Lebensraum der einheimischen Arten zu schützen, so ein Behördensprecher.

Der WWF in Japan ist damit einverstanden. Es sei nötig, da invasive Arten das heimische Ökosystem bedrohen, so Sprecher Junkichi Mima. Die Weltnaturschutzunion führt Rhesusaffen unterdessen auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten.

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