Jazzmusiker Roger Cicero ist tot

Ein großer Schock für Familie, Fans und Musikwelt: Jazzmusiker Roger Cicero ist tot. Der Sänger ist im Alter von 45 Jahren an einem Hinschlag verstorben. Das bestätigt sein Management.

Ein großer Schock für Familie, Fans und Musikwelt: Jazzmusiker ist tot. Der Sänger ist im Alter von 45 Jahren an einem Hirnschlag verstorben. Das bestätigt sein Management.

Vergangenen Donnerstag, dem 24. März verstarb Roger Cicero vollkommen unerwartet an den Folgen eines . Am 15. April wäre der Sänger in der Wiener Stadthalle aufgetreten.

Vor wenigen Wochen absolvierte der talentierte Musiker noch zahlreiche TV-Auftritte, um sein neues Album "Cicero sings Sinatra" zu promoten. Nach seiner letzten Performance im Bayrischen Fernsehen (siehe unten) traten plötzlich akute neurologische Symptome auf, die schließlich zu einem Hirninfarkt führten.

Cicero wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert, wo sich sein Zustand rapide verschlechterte. Der Musiker verstarb am Abend des 24. März im Kreise seiner Lieben ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Er hinterlässt einen 7-jährigen Sohn. 

Erst im November vergangenen Jahres war Cicero wegen Erschöpfung zusammengebrochen und musste einige Konzerte absagen. 

Sein Management teilte mit: "Wir sind fassungslos und unendlich traurig. Unser Mitgefühl gilt in erster Linie seiner Familie". 

"Auf Wunsch der Familie bitten wir von Kondolenzbriefen Abstand zu nehmen. Roger Cicero würde sich sicher über eine Spende für die Organisation SAVE THE CHILDREN freuen, die er jahrelang unterstützt hat und die ihm sehr am Herzen lag", sagte das Management weiter.

Auf der zweiten Seite: Das Leben von Roger Cicero

Das Leben des Ausnahme-Künstlers:

Am 8. März. 2007 gewann Roger Cicero bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2007 mit dem Song "Frauen regier'n die Welt". Am 12. Mai vertrat er Deutschland beim ESC in Helsinki und erreichte mit seinem Ohrwurm insgesamt 49 Punkte und somit den 19. Platz.

Vom Frauenmagazin Emma wurde Cicero für seinen Grand-Prix-Beitrag mit dem Negativpreis "Pascha des Monats" ausgezeichnet. Diesen Preis verarbeitete der Musiker anschließend in seinem Song "Spontis zeugen Banker", mit dem er beim deutschen Live-Earth-Konzert am 07. Juli. 2007 in Hamburg auftrat.
2008 erhielt Roger Cicero seine erste Filmrolle. Im Film "Hilde", der bei der Berlinale 2009 uraufgeführt wurde, spielte er an der Seite von einen Musiker. Im April 2009 erschien Roger Ciceros drittes Album "Artgerecht", die Single daraus mit dem Titel "Nicht Artgerecht" am 20. März 2009. Im Dezember 2009 synchronisierte er die Figur Prinz Naveen in der deutschen Fassung des Disney-Films "Küss den Frosch".

Ab November 2010 moderierte er mit drei Ausgaben der Sat.1-Show "Die Hit-Giganten".

2012 veröffentlichte Cicero die Single "Für nichts auf dieser Welt", den offiziellen DFB-Fansong zur Fußball-Europameisterschaft 2012.

Im Herbst 2012 nahm er am Albumprojekt "Giraffenaffen" teil, auf dem mehrere deutsche Künstler zugunsten des Kinderhilfswerks Die Arche Kinderlieder im modernen Soundgewand neu einspielten. Cicero schrieb auch das Titellied zu diesem Projekt.

Im Oktober 2013 wirkte der Sänger als Sprecher in den beiden Giraffenaffenhörspielen "Wir sind da" und "Die Schatzsuche" von Cally Stronk und Steffen Herzberg mit.

2014 wirkte er in der vom Sender VOX ausgestrahlten Fernsehreihe von Xavier Naidoo mit.

Sein am 2. Oktober 2015 erschienenes Album "The Roger Cicero Jazz Experience" nahm Cicero nicht wie sonst in Begleitung seiner Bigband, sondern in Quartett-Besetzung auf. Heraus kam ein Jazz-Album "zwischen Bebop und Bar".

Am 24. März 2016 starb Cicero an einem Hirnschlag in Berlin. Sechs Monate zuvor hatte er einen Schwächeanfall erlitten.

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