Mitten in der Vorweihnachtszeit häufen sich die Juwelierüberfälle in Wien. Am Freitag wurde ein Geschäft am Stephansplatz und eines in Wien-Brigittenau überfallen. Binnen vier Tagen gab es zuletzt vier Überfälle, denn schon am Dienstag und Mittwoch waren zwei Schmuckhändler überfallen worden.
und eines in Wien-Brigittenau überfallen. Binnen vier Tagen gab es zuletzt vier Überfälle, denn schon am Dienstag und Mittwoch waren zwei Schmuckhändler überfallen worden.
, außerdem schlugen am Freitag Trickdiebe in der Alserbachstraße am Alsergrund zu . Juwelier-Raube sind in der Bundeshauptstadt leider keine Seltenheit, sondern schon fast die Regel.
Im Jahr 2012 wurden bisher 25 Wiener Juweliere überfallen, im Durchschnitt gibt es jede zweite Woche einen Überfall. Mit dem heutigen Coup werden 14 davon den "Pink Panthern" zugeschrieben. Bisher wurden heuer 18 Täter ausgeforscht, von denen neun in Haft sitzen. Die anderen werden per internationalem Haftbefehl gesucht.
Freitag, 13 Uhr: Überfall auf Juwelier in Brigittenau
In der Klosterneuburger Straße 38 stürmte am Freitag ein unbewaffneter Mann in ein Juwelier-Geschäft. Der Mann, der nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nicht bewaffnet war, kam nach 13 Uhr in das kleine Geschäft und begann eine Vitrine zu plündern. Zwei Angestellten, die ihn fragten, was er denn da tue, befahl er, sich auf den Boden zu legen. Dann raffte der Mann noch einigen Schmuck an sich und lief davon.
Freitag, 11 Uhr: Spektakulärer Coup auf dem Stephansplatz
Mehrere bewaffnete junge Männer am Stephansplatz. Sie schlugen die Vitrinen ein und flüchteten danach mit der Beute über den stark frequentierten Stephansplatz in Richtung U-Bahn. Doch einem Passanten gelang es, den Tätern eine Tasche mit Diebesgut zu entreißen. Möglicherweise handelt es sich um einen Coup der "Pink Panther"-Bande.
Mittwoch, 17:20 Uhr: Raub in Favoriten
Mit Sturmhauben maskierte Räuber .
Dienstag, 11:45 Uhr: Brutaler Überfall in Neubau
Ein . Die Täter betraten gegen 11:45 Uhr das Geschäft in der Kaiserstraße in Neubau und übergaben dem Juwelier wortlos einen Ring. Als der 75-jährige Geschäftsinhaber das Schmuckstück begutachten wollte, schlugen die Männer ihn nieder und fesselten ihn an den Händen mit Handschellen. Danach flüchtete das Duo laut Polizei mit Fahrrädern Richtung Westbahnhof. Der Juwelier, der sich alleine in dem Geschäft aufgehalten hat, erlitt am Hinterkopf eine Platzwunde.