Jeder Österreicher erbt im Schnitt 100.000 Euro

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Nach Berechnungen der österreichischen Nationalbank hat bereits jeder dritte österreichische Haushalt in seinem Leben geerbt oder eine Schenkung erhalten. So kommen die Österreicher auf eine Erbschaft von durchschnittlich stolzen 100.000 Euro.

Bei vielen liegt die Erbschaft aber deutlich niedriger: Die Höhe der Erbschaften der am wenigsten vermögenden 40 Prozent beläuft sich im Median auf etwa 14.000 Euro. "Für all jene, die ihr angespartes Kapital vererben möchten, lohnt sich ein Blick auf die Gebühren, die im Zuge eines Verlassenschaftsverfahrens auftreten", erklärt Xaver Wölfl, Bereichsleiter Market Management der Allianz Gruppe in Österreich. Bei einer Verlassenschaft im Wert von 20.000 Euro ist mit Notariatsgebühren von rund 1.100 Euro zu rechnen.

Experte empfiehlt Lebensversicherung

Mit der Lebensversicherung hingegen lassen sich Erbschafts- und Schenkungsregelungen individuell gestalten. Im Rahmen einer Lebensversicherung können Personen außerhalb eines Testaments oder der gesetzlichen Erbfolge begünstigt werden.

"Beim Vererben und Verschenken geht es um Souveränität und Schnelligkeit", erklärt Wölfl. Kommt es zum Ableben, fällt die Lebensversicherung mit eingetragenem namentlichen Bezugsrecht nicht in den Nachlass, die Auszahlung erfolgt direkt an die Bezugsberechtigten. Generell ist das Bezugsrecht widerruflich und kann jederzeit geändert werden - und zwar ohne Notar.

Freuen über hohe Erbschaften und somit verbundenen Einnahmen werden sich auch die Grünen. Sie fordern eine .

 

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