Die Armutsgefährdung innerhalb der Europäischen Union hat im Vorjahr zugenommen. Waren 2011 noch 24,3 Prozent der EU-Bevölkerung armutsgefährdet, waren es im Vorjahr bereits 24,8 Prozent. Das sind 124,5 Millionen Menschen.
Die Armutsgefährdung innerhalb der Europäischen Union hat im Vorjahr zugenommen. Waren 2011 noch 24,3 Prozent der EU-Bevölkerung armutsgefährdet, waren es voriges Jahr bereits 24,8 Prozent. Das sind 124,5 Millionen Menschen.
Vollständige Daten aus Österreich für 2012 liegen nicht vor. 2011 lag der Anteil der bei knapp 17 Prozent. Das war damals der fünftniedrigste innerhalb der EU. Keine Daten gab es auch von Irland.
Fast jeder zweite Bulgare
Die höchsten Anteile von Personen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht waren, wurde im Vorjahr in Bulgarien (49,3 Prozent) registriert, gefolgt von Rumänien (41,7), Lettland (36,6), Griechenland (34,6), Litauen (32,5), Ungarn (32,4), Kroatien (32,3), Italien (29,9), Spanien (28,2), Zypern (27,1), Polen (26,7), Portugal (25,3), Großbritannien (24,1), Estland (23,4), Malta (22,2), Belgien (21,6), Slowakei (20,5), Deutschland und Slowenien (je 19,6), Frankreich (19,1), Dänemark (19,0), Luxemburg (18,4), Schweden (18,2), Finnland (17,2), Tschechien (15,4) und Niederlande (15,0).
Die Aufstellung stammt von der Eurostat.