Jeder zweite Bahnfahrer war früher Autofahrer

Bild: ÖBB

Erstaunliches Ergebnis: Laut Bahntest des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) ist jeder zweite Bahnfahrer in Oberösterreich früher mit dem Auto gefahren. Und der Trend zum Umsteigen hält an.

Beim traditionellen Bahntests des VCÖ gaben immerhin 52 Prozent der Befragten an, dass sie nun Strecken mit dem Zug fahren, die sie früher mit dem Auto zurücklegten. Das Hauptmotiv: Die kürzeren Fahrzeiten. 64 Prozent der Befragten schätzen zudem das stark verbesserte Angebot der Bahn.

Vor allem auf den Strecken Linz – Wien und Wels – Linz ist man auf der Schiene schneller als auf der Straße. Außerdem könne man in der Fahrzeit Dinge erledigen und entspannen, gaben die Befragten an. 29 Prozent gaben an, gar kein Auto mehr zu besitzen.

Ein weiterer Grund für den Umstieg war der Wechsel des Arbeitsplatzes und der oft damit verbundene Wohnortwechsel. Interessant: Das am häufigsten genannte Motiv für die Benutzung des Autos ist die Verschlechterung auf der Bahnstrecke bzw. die verlängerte Gesamtreisezeit.

Eine Forderung hat der VCÖ auch: Rad und Bahn sollten besser kombinierbar sein, das wünschen sich auch 40 Prozent der Befragten.

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