Jeder zweite Euro, den wir verdienen, geht an Staat

Laut OECD ist die Steuerbelastung in Österreich 2016 zwar um 2,5 Prozent gesunken. Dennoch sind wir weiter Top bei Abgaben.

Die schlechte Nachricht zuerst: Trotz Steuerreform sackt in Österreich der Staat weiterhin beachtliche 47,1 Prozent, also fast die Hälfte unseres Durchschnittseinkommens, in Form von Steuern und Sozialabgaben ein. Das zeigt eine alljährlich durchgeführte Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Allerdings: Während Österreich 2015 mit 49,6 Prozent noch Platz 2 im OECD-Ranking belegte, geht's mittlerweile Arbeitnehmern in fünf Mitgliedsländern noch schlechter.

Unrühmlicher Spitzenreiter ist demnach Belgien mit 54 Prozent. Dahinter folgen Deutschland (49,4 Prozent), Ungarn (48,2 Prozent), Frankreich (48,1 Prozent) und Italien (47,8 Prozent). Am wenigsten holt sich der Staat in Mexiko (20,1 Prozent), Neuseeland (17,9 Prozent) und Chile (7,0 Prozent).

Und das sind alle OECD-Länder-Details:

(bart)

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