Jeder Zweite nützt Freizeit für Weiterbildung

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Beruflich Karriere zu machen ist für zwei Drittel aller Österreicher ein wichtiges Ziel im Leben. Neben Soft Skills wie Selbstbewusstsein wird ständige Weiterbildung als Karrieremotor gesehen. Obwohl ältere Arbeitnehmer den Wert des lebenslangen Lernens erkennen, bilden sich die Jüngeren häufiger weiter, ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts MindTake Research. Für Ferialjobs und Praktika im Sommer hat zudem die Bewerbungsphase längst begonnen.

als Karrieremotor gesehen. Obwohl ältere Arbeitnehmer den Wert des lebenslangen Lernens erkennen, bilden sich die Jüngeren häufiger weiter, ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts MindTake Research. Für Ferialjobs und Praktika im Sommer hat zudem die Bewerbungsphase längst begonnen.

Weiterbildung zählt für die österreichischen Arbeitnehmer viel: 95 Prozent erachten lebenslanges Lernen als wichtig und für 44 Prozent stellt regelmäßige Weiterbildung eine Voraussetzung für beruflichen Erfolg dar. Die Studie nach Online-Interviews mit 500 Usern zeigt, dass vor allem die über 30-Jährigen und die Befragten ohne Matura das Besuchen von Kursen als bedeutenden Faktor sehen, um die eigene Karriere voranzutreiben.

Je älter, desto weniger motiviert

Daher überrascht, dass sich in den letzten beiden Jahren zwei Drittel der 15- bis 29-Jährigen, aber nur 48 Prozent der 50- bis 64-Jährigen beruflich weitergebildet haben. Obwohl die Arbeitgeber den über 50-Jährigen die meisten Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, scheint die Lernmotivation mit dem Alter abzunehmen.

Die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen wird ebenfalls von Geschlecht, Bildung und Einkommen beeinflusst. So haben vermehrt Männer und Personen mit einem höheren Bildungsgrad bzw. einem höheren Monatsgehalt Kurse und Workshops in Anspruch genommen.

Finanzielle Voraussetzungen wichtig

Zwei Drittel der Österreicher sind bereit, für berufliche Weiterbildung selbst in die Tasche zu greifen. Die meisten würden bis zu 500 Euro pro Jahr zahlen. 5 Prozent wären sogar bereit, über 1000 Euro zu investieren. Ein Drittel meint hingegen, dass für die Finanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen ausschließlich der Arbeitgeber verantwortlich ist.

Auf die Frage, welchen Nutzen die Befragten aus Weiterbildungen ziehen, nennen 40 Prozent die Steigerung der fachlichen Kompetenz. Weitere 23 Prozent können ihr Selbstvertrauen erhöhen. Ein Fünftel fühlt sich nach absolvierter Weiterbildung sicherer bei der Erfüllung der eigenen Aufgaben im Unternehmen. Von einer höheren Position (11 Prozent) oder einer Erhöhung des Gehalts (8 Prozent) profitieren die wenigsten Arbeitnehmer.

Weiterbildung in der Freizeit gerne gesehen

Um zu Lernen, sind viele Arbeitnehmer bereit, ihre Freizeit zu opfern. Fast jeder Zweite (47 Prozent), der sich in den letzten beiden Jahren beruflich weitergebildet hat, absolvierte die Weiterbildung außerhalb der Arbeitszeit. Knapp ein Drittel wendete unter der Woche Freizeit auf, um an Kursen oder Workshops teilzunehmen. 16 Prozent der Befragten lernten sogar am Wochenende bzw. im Urlaub.

Bewerbungsphase für Ferialjobs startet

Auch 2014 gibt es zudem für Ferialjobs wieder mehr Interessenten als Stellen. Deshalb hat die Bewerbungsfrist bei vielen Unternehmen längst begonnen. Wer schnell ist, könnte eines der besonderen Schmankerl ergattern: als Helfer bei der Formel 1 am Red Bull Ring etwa oder bei einem der zahlreichen Kulturevents.

Für diejenigen, die bereits im Juni Zeit haben, hat die Steiermark Besonderes anzubieten: 400 Nebenjobs werden für Juni im Bereich Formel 1 in Spielberg gesucht. Ab 16 Jahren, mit leichten Englischkenntnissen.

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