54 Prozent der berufstätigen Österreicher schonen ihre Geldbörse, indem sie noch bei ihren Eltern wohnen. Bei den Österreicherinnen sind es im Vergleich dazu 40 Prozent.
Hohe Mieten, noch wenig Einkommen: Das ist die Kombination, die junge Österreicher zu Nesthockern werden lässt. Vor allem Männer nutzen gern das Hotel "Mama", ergab eine Studie der GfK Sozial- und Organisationsforschung, die am Montag zu einem kleinen Teil veröffentlicht wurde.
Für die Studie wurden 4.000 Österreicher ab 15 schriftlich und repräsentativ für die Gesamtbevölkerung befragt. Das Nesthocker-Dasein betrifft aber nicht nur die unter 20-jährigen Berufstätigen.
In der Gruppe der 20-bis 29-Jährigen sind es 42 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen, die das Hotel "Mama" komfortabel finden. Übrigens, besonders häufig sind Nesthocker in der A-Schicht: 62 Prozent der 20- bis 29-Jährigen wohnen hier noch zuhause.