Jeff Bezos könnte Welthunger für 15 Jahre beenden

Amazon-Boss Jeff Bezos ist der reichste Mann der Welt.
Amazon-Boss Jeff Bezos ist der reichste Mann der Welt.Reuters
Der Amazon-Gründer ist unvorstellbar reich: Sein Vermögen beträgt derzeit 189,3 Milliarden Dollar.

Am Montag hat Jeff Bezos sein Vermögen um 13 Milliarden Dollar gesteigert. Das ist selbst für den steinreichen Amazon-Chef ein Rekord: Es ist der größte Sprung innert eines einzigen Tages, den der Milliardärs-Index von Bloomberg je verzeichnet hat.

Ungeachtet der Pandemie ist Bezos’ Vermögen dieses Jahr bereits um 74 Milliarden Dollar gewachsen und beträgt derzeit insgesamt 189,3 Milliarden Dollar. Wie soll man sich derart viel Geld überhaupt vorstellen?

1.900 Tonnen Bargeld

Würde der reichste Mann der Welt auf einen Schlag sein gesamtes Vermögen in Bargeld umwandeln, bräuchte er viel Platz – und Kraft: Der Geldhaufen würde knapp 1.900 Tonnen wiegen. Die größte Dollar-Note ist der 100er, der rund 1 Gramm wiegt. Damit wären 189,3 Milliarden Dollar in Hunderternoten etwa so schwer wie 20 Blauwale zusammen. Von den rund 11,5 Milliarden 100er-Noten im Umlauf müsste Bezos gut ein Sechstel zusammenklauben – denn würde er auch kleinere Noten benützen, würde das ganze Vermögen schnell noch schwerer werden.

Bezos kann sein Geld nicht zählen

Selbst wenn Bezos sein Vermögen in Form von 1,89 Milliarden Hunderternoten zusammentragen würde, könnte er das Geld nicht selber zählen. Nur um von eins auf eine Million zu kommen, brauchte der Rekordhalter Jeremy Harper im Jahr 2007 insgesamt 89 Tage. Hochgerechnet bräuchte der Milliardär über 460 Jahre, um sein Geld zu zählen. Selbst wenn er nie schlafen würde und pro Sekunde eine Zahl sagen könnte, würde es noch 60 Jahre dauern.

McDonald’s und Nike werden zu Schnäppchen

Sollte ihm Amazon irgendwann nicht mehr gefallen, könnte Bezos sich für sein Vermögen locker mal eine andere Firma unter den Nagel reißen. So sind zum Beispiel der Kleiderhändler Nike und die Fast-Food-Kette McDonald’s derzeit je um die 140 Milliarden Dollar wert.

Ob Sportwagen, Segeljacht oder Luxusuhr: Bezos dürfte Schwierigkeiten haben, sein Vermögen mit dem Kauf von einzelnen Gegenständen aufzubrauchen. Etwas anders sieht es mit besonders teuren Immobilien aus: Stünden sie zum Verkauf, könnte der Amazon-Chef sich den Louvre mitsamt den Kunstwerken, den Palast von Versailles sowie die Verbotene Stadt in Peking für insgesamt geschätzt 166 Milliarden Dollar leisten.

Hungerproblem gelöst

Das International Institute for Sustainable Development schätzt, dass es um die 11 Milliarden Dollar pro Jahr kosten würde, um den Welthunger zu beenden. Ist Bezos in einer wohltätigen Stimmung, könnte er das weltweite Hungerproblem also für über 15 Jahre lang lösen.

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