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Epstein mit Würgemalen am Hals in Zelle gefunden

Seine Zellengenossen sagen, sie haben den mutmaßlich pädophilen Serientäter nicht verletzt. Deshalb ist er jetzt unter Selbstmord-Beobachtung.

Heute Redaktion
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Millionär Jeffrey Epstein, der sich an vielleicht weit über 100 teils sehr jungen Mädchen vergangen haben soll, wurde benebelt und verletzt in seiner Zelle aufgefunden, um seinen Hals entdeckten die Wärter Würgemale.

Die Aufsichtspersonen des Gefängnisses in Manhatten fanden den 66-Jährigen, der nur halb bei Bewusstsein war, am Mittwoch in der Nacht.

Mithäftling, Selbstmordversuch oder Kalkül

Es ist unklar, wie es zu den Verletzungen kam. Es könnte sein, dass sich der Millionär umbringen wollte. Laut "NBC New York" gab ein Wärter an, dass es auch sein könnte, dass ein Mithäftling auf ihn losging. Ein Bericht soll auch besagen, dass sich Epstein verletzte, um in ein anderes Gefängnis verlegt zu werden.

Kaution verweigert, falscher Austro-Pass gefunden

Erst am 18. Juli wurde Epstein die Entlassung auf Kaution verweigert. Er sitzt in Manhattan für Menschenhandel und Sex mit Minderjährigen – viele seine Opfer sollen erst 14 und vielleicht noch jünger gewesen sein. Im Zuge der Ermittlungen wurde in Epseins Penthouse auch ein gefälschter österreichischer Pass gefunden.



Wegen Selbstmordgefahr unter Aufsicht


Epstein muss nun auf seinen Prozess warten, ein Datum für die Verhandlung gibt es aber noch nicht. Er wurde unter Selbstmord-Beobachtung gestellt.

(lam)

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