Lenker dachte, ein Wildtier überfahren zu haben

Der Paar meldete sich bei der Polizei.
Der Paar meldete sich bei der Polizei.Bild: heute.at/Simon Grill
Am Samstagabend wurde ein 21-jähriger Fußgänger im Südburgenland tot auf der Fahrbahn gefunden. Jetzt meldete sich ein Lenker bei der Polizei.
Am Samstag um kurz vor Mitternacht wurde ein 21-Jähriger leblos auf der B57 im Gemeindegebiet Henndorf gefunden. Der junge Mann befand sich zu Fuß auf dem Nachhauseweg. Er dürfte laut ersten Ermittlungen der Polizei angefahren und liegen gelassen worden sein, "Heute.at" berichtete von dem tödlichen Unfall mit Fahrerflucht.

Paar hatte nichts bemerkt

Noch am Sonntag meldete sich nun ein Lenker bei der Polizei. Gegen 14.30 Uhr kam ein 72-jähriger Pensionist zur Polizeiinspektion Jennersdorf, um seine Aussage zu machen. Der Mann gab an, dass er gemeinsam mit seiner Ehefrau in seinem VW Tiguan zur fraglichen Unfallzeit unterwegs war und auf der Fahrbahn "etwas Dunkles" liegen gesehen habe. Er und seine Beifahrerin dachten, dass es sich um verlorenes Ladegut oder ein Wildtier handelte, das sie überfuhren.

Als die beiden zuhause waren, überprüften sie das Auto noch auf Schäden, konnten aber keine erkennen. Erst als die Frau am Sonntag die Meldung über den tödlichen Unfall gelesen hatte, wurde sie dem Bericht zufolge stutzig. Das Paar meldete sich daraufhin bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten und den Vorfall zu melden.

Erhebungen laufen noch

Die Staatsanwaltschaft hat die Sicherstellung des Unfallwagens angeordnet. Bei einer Überprüfung konnten leichte Beschädigungen an der Bodenplatte festgestellt werden. Der Lenker und seine Ehefrau wurden vernommen. Weitere polizeiliche Ermittlungen laufen.

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(ek)

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