Jenny Elvers spricht über Alkohol-Entzug

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Vormittags Sekt, nachmittags Wein, abends eine Flasche Wodka: Im ersten Interview nach ihrer Therapie beschreibt Jenny Elvers-Elbertzhagen die Schmerzen des Entzugs und ihren langen Weg in die Abhängigkeit. Schockierend: Sie wollte sich nach ihrem "Lall-Auftritt" im TV zu Tode trinken und träumt auch Wochen nach einer Entziehungskur noch oft von Alkohol. Das sagte die Schauspielerin in einem Interview mit der Zeitschrift "Gala" (Donnerstag).

zu Tode trinken und träumt auch Wochen nach einer Entziehungskur noch oft von Alkohol. Das sagte die Schauspielerin in einem Interview mit der Zeitschrift "Gala" (Donnerstag).

Schockierender Auftritt von Jenny Elvers-Elbertzhagens (40) vergangenen September in der NDR-Talk-Show „Das!“ bei Bettina Tietjen (53). Die Schauspielerin lallte, wirkte verwirrt. Jetzt ist die 40-Jährige clean und spricht über ihre Alkoholsucht:

"Ich träume mit einem schlechten Gewissen davon, dass ich etwas getrunken habe. Dass ich bewusst rückfällig werde, davor habe ich Angst. Dass ich bewusst sage: Ihr könnt mich alle mal! Ich ergebe mich dem!"

Und die Schauspielerin weiter: „Eine Sucht macht nicht Halt vor einer Villa mit Personal und Pool.” Ihr Mann habe zwar von ihrer „Traurigkeit” gewusst, habe aber damit überhaupt nichts anfangen können – „wie so viele Menschen, die schwer mit Depressionen umgehen können”.

Nach einem TV-Auftritt im September, bei dem Elvers-Elbertzhagen offensichtlich angetrunken war, machte ihr Mann das Alkoholproblem öffentlich. Mit seiner Unterstützung begab sie sich in eine Entzugsklinik. Die 40-Jährige ist hoffnungsvoll, ihr Leben wieder neu gestalten zu können. "Eigentlich bin ich ein lebensbejahender Mensch. Das Gefühl möchte ich wieder aktivieren."

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