Jetzt haben wir bald 100 Tage Lockdown

Polizeikontrolle im Wiener Prater (Archivfoto)
Polizeikontrolle im Wiener Prater (Archivfoto)Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Mit den neuen Verschärfungen der Bundesregierung verlängert sich der Lockdown noch einmal. Was bei der Pressekonferenz neu sein wird.

Österreich steht unmittelbar vor der Verlängerung des Lockdowns. Wie die neue Regelung im Detail aussehen wird, verkündet die Regierungsspitze ab 11 Uhr. "Heute" berichtet an dieser Stelle live und umfassend. Die Pressekonferenz erfolgt am 76. Tag des aktuellen Lockdowns – er hatte am 3. November begonnen, wurde dann gelockert und schließlich nach Weihnachten wieder verschärft. Die anstehende Verlängerung soll laut "Heute"-Infos bis einschließlich 7. Februar gelten, Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungen finden wohl sogar bis Ende Februar nicht statt.

Mit den zusätzlichen Wochen verlängert sich der Lockdown bis zu den ersten Öffnungsschritten am 8. Februar somit auf 97 Tage.

Landeschefs dabei

Um diese Maßnahmen zu verkünden, will Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) einen Schulterschluss demonstrieren. Neben ihm und Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) werden die Landeshauptleute Hermann Schützenhöfer (ÖVP, Steiermark) und Michael Ludwig (SPÖ, Wien) bei der Pressekonferenz auftreten. Zudem ist Oswald Wagner, Vizerektor der MedUni Wien und Leiter des klinischen Institutes für Labormedizin, als Experte angekündigt.

"Heute" berichtet hier jetzt LIVE und umfassend im Ticker zum neuen harten Lockdown >>

Was kommt jetzt auf die Österreicher zu – das sind die neuen Verschärfungen, die vorerst bis zum 7. Februar gelten sollen:

➤ Keine Öffnung des Handels

➤ Die Gastronomie bleibt zu.

➤ Kein Frisör – auch die körpernahen Dienstleistungen erfahren keine Ausnahme.

➤ Indoor-Sport bleibt Wunschtraum, die Fitnesscenter bleiben dicht.

➤ Wintertourismus abgeschrieben: Die Hotels werden auch in den Energieferien nicht aufschließen; Skipisten stehen nur Einheimischen oder Tagesgästen zur Verfügung.

➤ In Supermärkten, Apotheken, Postämtern und Öffis soll eine FFP2-Maske verpflichtend vorgeschrieben werden.

➤ Die Schulen bleiben bis nach den Semesterferien zu.

➤ Es bleibt bei strengen Ausgangssperren zur Eindämmung der Pandemie.

➤ Homeoffice wird vorerst nicht zur Pflicht, aber dringend empfohlen.

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