In den vergangenen Jahren sind die Skispringerinnen im Aufwind. Die Frauen, lange im Schatten der männlichen Vertreter ihres Sports, gewinnen nach und nach an medialer Aufmerksamkeit und Stellenwert. Die FIS ist bemüht, Stars wie Österreichs Sara Marita Kramer und Co. weiter zu pushen.
So wird nun bekannt, dass auch die Frauen eine Tournee bekommen. Wie bei den Männern wird auch Österreich Austragungsort.
Allerdings soll nicht auf denselben vier Schanzen (Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen) gesprungen werden. Stattdessen fallen nun Villach und das slowenische Ljubno als Standorte. Diese nennt ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher in der "APA".
Mit Villach und Ljubno könnte die Tournee schon 2022/23 starten, später um einen italienischen Ort erweitert werden. Stecher: "Das ist ein Ziel, das wir verfolgen, das soll sich entwickeln. Wir wollen schlussendlich ein gutes Produkt abliefern."
So soll sich die Frauen-Tournee als eigener Bewerb entwickeln und etablieren, nicht als "Beiwagerl" der Männer gelten. Diese Gefahr hätte Stecher wohl an den Austragungsorten der Männer gesehen.