Jetzt bricht Hamiltons Bruder das Schweigen

Nicolas Hamilton über seinen Bruder Lewis Hamilton (rechts neben Weltmeister Max Verstappen).
Nicolas Hamilton über seinen Bruder Lewis Hamilton (rechts neben Weltmeister Max Verstappen).picturedesk.com
Lewis Hamilton ist nach dem verlorenen Formel-1-Finale untergetaucht. Jetzt spricht sein Bruder Nicolas über ihn und die Social-Media-Auszeit.

Mit sieben Titeln ist Lewis Hamilton gemeinsam mit Michael Schumacher Rekordweltmeister in der Formel 1. Vor zwei Wochen hatte er eine Hand schon an seinem achten – bei dominanter Führung im WM-Finale erfolgte eine Safetycarphase, ein umstrittener Re-Start und Max Verstappen schnappte dem Briten in der allerletzten Rennrunde den Sieg und den WM-Titel weg.

Mercedes legte Protest gegen das Vorgehen der Rennleitung ein. Erfolglos. Lewis Hamilton ist untergetaucht. Er kommentiert derzeit weder den Krimi von Abu Dhabi noch seine eigene Zukunft. Das macht Fans nervös. Denn immer mehr fürchten jetzt, dass der 36-Jährige von der Motorsport-Königsklasse genug haben könnte.

Bruder Nicolas über Lewis

Hamilton entfolgte auf Instagram sämtlichen Profilen. Selbst seinem eigenen Bruder Nicolas. Dieser äußerte sich nun auf der Streaming-Plattform Twitch über Lewis, als sich Fragen nach dem Formel-1-Star häuften.

Social Media bezeichnet er als "sehr giftigen Ort", sagt: "Ich glaube, er macht nur eine kleine Pause, was ich ihm nicht verdenken kann."

Seine knappe Botschaft über den erfolgreichen Bruder: "Es geht ihm gut."

Rätsel um Hamilton-Zukunft

Offenbar ist auch Nicolas darauf bedacht, möglichst wenig über seinen Bruder zu verraten, lässt sich aber doch Informations-Häppchen über Lewis entlocken. Diese beruhigen einige Fans. Schließlich wuchs zuletzt die Unruhe in der Anhängerschaft des siebenfachen Champions.

Nicht zuletzt, weil sich die Stimmen über einen bevorstehenden Rücktritt häuften. So legt ihm Bernie Ecclestone aktuell nahe, es sein zu lassen. Der ehemalige Formel-1-Boss sagt, Hamilton könne bei einer Rückkehr nur verlieren.

Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff wolle nicht versprechen, dass Hamilton zurückkehren werde – weil er dies nicht könne. Der Wiener sagte, hoffnungsvoll: "Ich respektiere aber auch, dass es im Moment nicht viel zu besprechen gibt. Jeder von uns geht auf seine eigene Weise mit den Gefühlen um, die uns in diesem Augenblick beschäftigen. Und ich denke, als Rennfahrer wird sein Herz sagen, ich muss weitermachen, denn er ist auf dem Höhepunkt seines Könnens."

Die britische "Sun" schrieb: "Es ist zu hören, dass Hamilton am Boden zerstört ist, so wie ihm der Titel entrissen wurde."

Hamiltons Vertrag bei den Silberpfeilen läuft jedenfalls noch bis Ende der Saison 2023 – das wären zwei weitere Jahre in der Formel 1.

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