Wirtschaft

Jetzt fix: Neuer 200-Euro-Bonus schon nächste Woche

Das Erfolgskonzept "Reparaturbonus" hat sich bewährt. Jetzt ist fix, wann die zweite Runde startet: Ab 26. April gibt es bis zu 200 Euro.

Leo Stempfl
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Die Reparatur des alten Handys wird mit bis zu 50 Prozent gefördert.
Die Reparatur des alten Handys wird mit bis zu 50 Prozent gefördert.
Getty Images/iStockphoto

Erst in Kärnten, schließlich in Wien, nun in der ganzen Republik: Für die Jahre 2022 bis 2026 wurde ein bundesweiter Reparaturbonus versprochen, der ein Volumen von 130 Millionen Euro umfasst. Wann genau er an den Start gehen sollte, war bisher unklar. Nun wurde auf der Website die Zusatzinfo, dass es am 26. April los geht, hinzugefügt.

Ab nächsten Dienstag können alte bzw. kaputte Elektrogeräte günstig zu neuem Leben erweckt werden. Übernommen werden durch den Reparaturbonus 50 Prozent der Kosten bis zu einem Maximalbetrag von 200 Euro, für einen Kostenvoranschlag bekommt man maximal 30 Euro ersetzt.

Was repariert wird

Gefördert wird die Reparatur von fast allen Elektro- und Elektronikgeräten, die üblicherweise in privaten Haushalten verwendet werden. Also solche mit Netzkabel, Akku, Batterie oder Solarmodulen.

Dazu zählt unter anderem die Kaffeemaschine, Wasserkocher, Waschmaschine, Fernsehgerät, Hi-Fi-Anlage, Smartphone, Notebook, E-Bike, Bohrmaschine, oder der Hochdruckreiniger. Auch nicht elektronische Bauteile sind davon umfasst, also etwa das defekte Rad eines Staubsaugers.

Beliebig viele Bons

Pro Gerät kann nur ein Bon eingelöst werden, jede Person kann aber beliebig viele Bons beanspruchen. Nicht umfasst sind PKWs, generell Geräte die mit fossilen Kraftstoffen betrieben werden, Leuchtmittel und Waffen. Dazu zählen also auch ein Gasherd, die meisten Rasenmäher oder Stromaggregate.

Allen Bons ist gemein, dass sie nach drei Wochen verfallen. Danach kann aber einfach ein neuer beantragt werden. Mit dem QR-Code geht man im Anschluss zu einem der Partnerbetriebe, die auf der Website "reparaturbonus.at" aufgelistet sind. Die Betriebe kriegen ihrerseits natürlich die andere Hälfte der Kosten durch die Bundesregierung ersetzt.

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    Das Portal iFixit.com hat die neusten iPhones auf ihre Reparierbarkeit getestet.
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