Erfolgreicher Abschluss

Jetzt gibt es Hunderte Euro mehr für Beschäftigte

Nach sechs gescheiterten Runden Durchbruch bei den Kollektivvertragsverhandlungen der chemischen Industrie. Sie bekommen nun 6,33 Prozent mehr.

Newsdesk Heute
Jetzt gibt es Hunderte Euro mehr für Beschäftigte
Erfolgreicher Abschluss in der siebenten Runde der KV-Verhandlungen in der Chemischen Industrie.
Roland Mühlanger / picturedesk.com

In der siebenten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie wurde am Montagabend eine Einigung erzielt. 6,33 ist die Zahl des Abends. Wie die Gewerkschaft PRO-GE bekannt gibt, steigen die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter sowie die Ist-Löhne und -Gehälter um 6,33 Prozent – jedoch maximal um 316,50 Euro.

Die Lehrlingseinkommen steigen um 6,33 Prozent, die Schichtzulagen werden ebenso um 6,33 Prozent angehoben. Der Abschluss gilt für ein Jahr, die Aufwandsentschädigungen und Messegelder werden zudem um 5,5 Prozent erhöht. Der neue Mindestlohn in der Branche beträgt nun 2.508,29 Euro.

"Vetretbaren Abschluss erreicht"

"Aufgrund des aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfelds für die Branche, haben wir in sehr herausfordernden und langwierigen Verhandlungen einen vertretbaren Abschluss erreicht, der die Kaufkraft der Beschäftigten absichert", so die Verhandlungsleiter auf Arbeitnehmerseite, Alfred Artmäuer (PRO-GE) und Günther Gallistl (GPA).

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    "Der Abschluss wurde erkämpft, der Zusammenhalt der Betriebsrät:innen und der Beschäftigten sowie die Warnstreiks haben Wirkung gezeigt", so Artmäuer und Gallistl.

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    Auf den Punkt gebracht

    • In der siebenten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen der chemischen Industrie wurde eine Einigung erzielt: Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter sowie die Ist-Löhne und -Gehälter steigen um 6,33 Prozent, jedoch maximal um 316,50 Euro
    • Die Lehrlingseinkommen und Schichtzulagen werden ebenfalls um 6,33 Prozent angehoben
    • Der Abschluss gilt für ein Jahr, und die Aufwandsentschädigungen und Messegelder werden um 5,5 Prozent erhöht
    • Der neue Mindestlohn in der Branche beträgt nun 2.508,29 Euro
    • Die Verhandlungsleiter auf Arbeitnehmerseite, Alfred Artmäuer (PRO-GE) und Günther Gallistl (GPA), betonen, dass der Abschluss die Kaufkraft der Beschäftigten absichert und durch den Zusammenhalt der Betriebsräte und Beschäftigten sowie Warnstreiks erkämpft wurde
    red
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