Jetzt hat auch die Corona-Hotline einen Cluster

Das Land Tirol gibt einen Corona-Cluster bei der Gesundheitshotline 1450 bekannt.
Das Land Tirol gibt einen Corona-Cluster bei der Gesundheitshotline 1450 bekannt.picturedesk.com
224 aktive Corona-Cluster zählt aktuell das Bundesland Tirol. Einer davon ist in den Reihen der Mitarbeiter der Coronavirus-Hotline 1450 zu finden.

"Der Großteil ist nach wie vor auf kleinere Cluster zurückzuführen, insgesamt 39 Cluster stehen derzeit mit jeweils mehr als zehn Infektionen in Verbindung", sagt der Leiter des Corona-Einsatzstabes des Landes Tirol, Elmar Rizzoli, über die derzeitige Situation. Ein neuer aktiver Cluster betreffe das Altenwohnheim Tivoli. Hier seien 21 Personen betroffen, 18 Bewohner und drei Pfleger des Altenwohnheims.

"Um die Weiterverbreitung des Coronavirus bestmöglich zu unterbinden, ist es wichtig, dass Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wie die Einhaltung des Mindestabstandes, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie das regelmäßige Desinfizieren der Hände unbedingt eingehalten werden", appelliert Rizzoli in einer Aussendung. Ein weiterer Cluster habe sich in der Außenstelle der 1450-Gesundheitshotline der Leitstelle Tirol entwickelt.

Betroffene und Kontakte abgesondert

Seit Dienstag würden dabei weitere vier positive Testergebnisse für Personen vorliegen, die zum gleichen Zeitpunkt wie die bereits zuvor positiv getestete Mitarbeiterin ihren Dienst verrichtet hatten – dies betreffe vier Soldaten des Bundesheeres, welche derzeit zur Unterstützung für die 1450-Hotline tätig sind. Alle positiv getesteten Personen sowie die engen Kontaktpersonen wurden umgehend abgesondert.

"Wir werden die noch ausständigen Testergebnisse abwarten und anschließend die weitere Vorgehensweise hinsichtlich Ersatzangestellter abklären", so Bernd Noggler, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol. Die Funktionsfähigkeit der 1450-Gesundheitshotline sei zum aktuellen Zeitpunkt weiter sichergestellt.

Drei weitere Todesopfer bekannt

In Tirol sind indes drei weitere Personen verstorben, für die positive Coronavirus-Testergebnisse vorlagen. Dabei handelt es sich um eine 92-Jährige, einen 94-Jährigen und einen 52-Jährigen aus dem Bezirk Innsbruck-Stadt. Alle drei hatten Vorerkrankungen.

Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf insgesamt 115. 89 positiv getestete Corona-Patienten befinden sich in Spitalsbehandlung, um zehn mehr, als noch vor 24 Stunden. Acht Patienten werden aktuell auf der Intensivstation behandelt, sieben liegen auf der Innsbrucker Klinik und eine Person im Krankenhaus Hall.

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