Jetzt ist es amtlich: Die 1.200 Parkplätze am Linzer Urfahrmarkt-Gelände werden ab Ende Oktober gesperrt. Darauf einigten sich SPÖ, ÖVP, FPÖ und die Grünen.
Überraschend kommt es nicht, dass die Linzer Stadtparteien nach der Posse rund um die fehlende Widmung nun die Notbremse gezogen haben. Denn eigentlich ist das Dauerparken auf dem Gelände nicht erlaubt – und das wird auch so bleiben.
"Eine Umwidmung würde bis zu zwei Jahre dauern und auch eine Zwischenlösung für nur 750 Parkplätze ist ohne ein langes Verfahren nicht möglich", sagt der zuständige Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FPÖ). Zudem sei es sinnlos, das vor allem von Pendlern genutzte Gelände zwei Jahre zu sperren und dann wieder zu öffnen.
Deshalb haben Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ), Hein, Bernhard Baier (ÖVP) und Eva Schobesberger (Grüne) beschlossen, dass die Stadt Linz keine Umwidmung in die Wege leiten wird. Das Gelände wir nach dem Urfahranermarkt (er dauert bis 8. Oktober) geschlossen.
Für die Pendler bedeutet das, dass sie sich Alternativen suchen müssen. Angesichts der fehlenden Park&Ride-Anlagen in den Umlandgemeinden kein leichtes Unterfangen.
(gs)