Jetzt klappt das Klimaticket – das sagen die Wiener

Gottfried (54) hat sich in der "Heute"-Zeitung über das Klimaticket informiert.
Gottfried (54) hat sich in der "Heute"-Zeitung über das Klimaticket informiert.Michael Gruber / EXPA / picturedesk.com
Ab 26.10. gilt das Klimaticket – in Wien, NÖ und das Burgenland zahlt man 915 Euro pro Jahr. "Heute" hat die Wiener gefragt, was sie von davon halten.

Lange wurde gepokert, nun geht es ruckzuck. Bereits am Donnerstag stellten Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), NÖ-Landeschefin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) das Ticket für die Ostregion vor. Die gesamte Ostregion (Wien, NÖ und Burgenland) gibt es um 915 Euro, die Jahreskarte heißt "VOR-Metropolregions-Ticket". Wer in ganz Österreich reisen will zahlt 1.095 Euro. 

Einen Rabatt gibt es zwischen 1. und 26. Oktober, da zahlt man für das 1-2-3-Ticket (also Gesamtösterreich) nur 949 Euro. Senioren und Unter-26-Jährige sogar nur 821 Euro. Das Ticket gilt in Zügen der ÖBB, Westbahn, S-Bahn sowie allen regionalen Bussen der Ostregion sowie den Wiener Linien.

Bei der "Heute"-Umfrage vor der Station Kagran wurde das Klimaticket bewertet (Video unten).

"Wir benötigen das Klimaticket nicht"

Senior Walter (66) aus Donaustadt ist meistens zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Einmal im Monat nimmt er die Bahn, weshalb er das Klimaticket nicht benötigt. Dennoch ist er begeistert: "Eine tadellose Sache, weil es im Vergleich zum Auto günstig ist." 

Für die Vorarlberger Touristin Monika (56) ist der Preis zu hoch angesetzt: "Ich verwende das Vorarlberg-Ticket um 365 Euro. Für uns ist das ideal, weil man in Vorarlberg alles fahren kann. Wir sind doch gut aufgestellt und benötigen das Klimaticket nicht."

Für die alleinerziehende Mutter Eva (40) ist das Klimaticket aufgrund von Corona aktuell kein Thema: "Ich finde es eine super Idee! Es würde sich auszahlen, wenn man viel unterwegs ist und das Autofahren kann sich fast keiner mehr leisten. Aber meine Tochter ist unter 12 Jahre alt und nicht geimpft, daher halte ich das Öffi-Fahren für zu gefährlich."

Gottfried (54) überlegt sich hingegen das Ticket zu kaufen: "Man muss sich an die neuen Gegebenheiten im öffentlichen Verkehr anpassen. Ich habe den Überblick, weil ich in der 'Heute' alles darüber gelesen habe."

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