Zerfahrenes Derby in Pasching! Der LASK setzt sich am Sonntag in der 17. Runde der Bundesliga gegen Ried mit 1:0 durch. Damit revanchieren sich die Linzer für die 0:1-Hinspielniederlage.
Es ist ein kurioses Match mit Ausschlüssen und Elfmetern auf beiden Seiten. Sascha Horvath erzielt bereits in der vierten Minute das spätere Siegestor.
Es ist eine Schlüsselszene. Mit dem ersten Angriff des Spiels holt der LASK einen Elfmeter raus – Milos Jovicic fliegt für seinen Hands-Torraub zudem mit Rot vom Platz. Horvath, der den Elfer mit seinem Abschluss rausgeholt hat, verwandelt vom Punkt.
In Überzahl bleibt der LASK am Drücker, spielt sich aber zu wenige klare Torchancen heraus, um die Führung komfortabler zu gestalten.
In der hart umkämpften Partie sitzen die Karten bei Schiedsrichter Alexander Harkam locker. Eine Glattrote, eine Gelb-Rote und sieben weitere Gelbe Karten zeugen von einem zerfahrenen Derby-Fight. Gelb-Rot? Die sieht Peter Michorl auf Seiten der Hausherren unmittelbar nach dem Seitenwechsel (50.). Der LASK-Star sorgt damit unfreiwillig für Spannung.
Ried ist nicht mehr in Unterzahl und wird ebenbürtig, drückt in der Schlussphase sogar auf den Ausgleich. Nach einem Foulspiel von Philipp Wiesinger tritt Stefan Nutz in der 78. Minute zum Elfmeter an. Der Rieder Spielmacher vergibt die große Möglichkeit auf das 1:1, tritt den Strafstoß über das Tor.
Der LASK hält nach 17 Runden bei ebenso vielen Punkten, ist neuer Zehnter der Bundesliga. Auf Platz sechs fehlen drei Punkte. Ried ist vier Zähler vor dem Oberösterreich-Rivalen Fünfter.