Aus der Traum für ÖFB-Star Philipp Lienhart: Das Europapokal-Märchen des SC Freiburg bleibt ohne Happy End. Die Breisgauer verloren das Finale der Europa League gegen Favorit Aston Villa mit 0:3 (0:2) und verpassten den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte. Youri Tielemans (41.) und Emiliano Buendia (45.+3) mit zwei wunderschönen Toren sowie Morgan Rogers (58.) ließen in Istanbul die Hoffnungen des Sport-Clubs platzen.
Österreichs Teamspieler Lienhart stand in der Startelf, wurde aber nach einer überschaubaren Leistung nach 61 Minuten ausgewechselt.
Villas Trainer Unai Emery stieg mit seinem fünften Titelgewinn in die Riege der ganz Großen auf: Fünf Europapokalsiege gelangen zuvor nur Giovanni Trapattoni, Carlo Ancelotti und José Mourinho. Der Klub aus Birmingham feierte seinen ersten Europa-League-Sieg und den ersten im Europacup seit 1982, damals im Endspiel gegen Bayern München.
Auf der Tribüne unterstützte Edelfan Prinz William seinen Herzensverein Aston Villa, dem SC Freiburg drückte dafür die geballte deutsche Fußball-Prominenz die Daumen. Bundestrainer Julian Nagelsmann, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und die DFL-Spitze um Hans-Joachim Watzke, Marc Lenz sowie Steffen Merkel reisten in die türkische Metropole. Auch die Klubikonen Christian Streich und Joachim Löw waren natürlich vor Ort dabei. Auf der Tribüne gaben 11.000 mitgereiste Freiburger den Ton an.