Nämlich an Lucas Braathen. Der Skandinavier zeigte in zweiten Durchgang eine bärenstarke Leistung – und verwehrte damit Marcel Hirscher den ersten Weltcup-Sieg seiner VanDeer-Ski um lediglich zwei Hundertstel. Die Fehlten nämlich am Ende Henrik Kristoffersen als Zweiten auf seinen norwegischen Landsmann. Rang drei ging an Weltcup-Dominator Marco Odermatt, dem im Ziel genau eine Zehntel fehlte.
Der Slowenen Zan Kranjec überraschte im ersten Lauf mit der Bestzeit, in der Entscheidung fiel er aber deutlich zurück und wurde am Ende mit 69 Hundertstel Rückstand Fünfter.
Die ÖSV-Athleten spielten im Kampf um die Stockerlplätze keine Rolle. Schon vor der Entscheidung war klar, dass Rot-Weiß-Rot nicht bei den Spitzenplätzen vertreten sein würde. Denn nach dem ersten Durchgang war Marco Schwarz als bester Österreicher lediglich Siebenter, Manuel Feller (12.) und Stefan Brennsteiner (14.) verpassten sogar die Top Ten.
In der Entscheidung lief es nicht wesentlich besser. Erneut war Schwarz der beste Österreicher, am Ende belegte er Platz Sechs. Feller wurde 13., auf die Hundertstel genau zeitgleich mit Brennsteiner. Immerhin war es für Schwarz das bisher beste Riesentorlauf-Ergebnis des Jahres.
Bereits am Montag haben die ÖSV-Ass die Chance, sich von einer besseren Seite zu zeigen, da steht in Alta Badia der zweite Riesentorlauf auf dem Programm. Weiter geht es dann am Donnerstag mit dem Nachtslalom in Madonna di Campiglio, ehe nach Weihnachten am 28. Dezember bei der Abfahrt in Bormio wieder die Speed-Herren im Einsatz sind.