"Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich da jetzt abgeschwungen habe", sagte ÖSV-Star Conny Hütter am Sonntag geradezu fassungslos. Für die heimischen Speed-Asse setzte es in Soldeu wie schon tags zuvor eine herbe Niederlage. Hütter verpasste im Super-G mit 2,28 Sekunden Rückstand auf Siegerin Sofia Goggia nicht nur die Spitzenplätze, sondern auch die Top 10 klar.
Hütter: "Es ist schwer zu erklären, wo die Zeit liegen geblieben ist. Gestern habe ich es gewusst, da bin ich zwei Mal daneben gestanden. Heute habe ich attackieren probiert, war eigentlich auf der Linie. Vielleicht ein bisschen in Schönheit gestorben. Ich weiß es nicht."
Einzig Nina Ortlieb konnte mit Startnummer 25 Schadensbregrenzung betreiben. Als Neunte fehlte aber auch ihr mehr als eine Sekunde auf das Stockerl, 1,43 auf die Siegeszeit.
Direkt hinter Hütter enttäuschte auch Olympiasiegerin Ariane Rädler (Kombi-Gold mit Katharina Huber) mit 2,39 Sekunden Verspätung, Mirjam Puchner riss einen Rückstand von 2,97 Sekunden auf.
Hinter Goggia wurde die Siegerin vom Samstag, die Deutsche Emma Aicher, Zweite. Die Norwegerin Kaijsa Vickhoff Lie raste als Dritte auf das Podium.
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