Saudi-Arabien hat seit dem Königstransfer von Cristiano Ronaldo im Jänner von Manchester United zu Al Nassr seine große Spieler-Offensive gestartet. Die Klubs aus dem Königreich angeln nach den Stars der europäischen Ligen, wollen auf die Landkarte der Top-Bewerbe. Auch, weil die WM nach Saudi-Arabien gebracht werden soll.
Nicht nur Star-Kicker werden mit schier astronomischen Gehältern gelockt. Auch Trainer sollen in die Wüste wechseln. Längst ist auch ein Vertreter der heimischen Bundesliga in den Fokus der reichen Vereine gerückt.
Salzburgs Meistertrainer Matthias Jaissle soll laut Transfer-Experte Fabrizio Romano diesen Sommer bereits ein Angebot von Al Shabab abgelehnt haben. Jetzt habe es Al Ahli auf ihn abgesehen. Nach der Absage von Wunschkandidat Marco Silva stünden demnach Jaissle und Lucien Favre auf der Einkaufsliste.
Jaissle ist in Salzburg im Begriff seinen wichtigsten Vertrauten, Sportdirektor Christoph Freund, zu verlieren. Er wechselt bekanntlich mit September zum FC Bayern. Bislang hielt Jaissle den Mozartstädtern die Treue, obwohl mehreren Klubs, auch aus europäischen Topligen, Interesse nachgesagt wurde.