Jetzt noch längere Wartezeiten an Tangente!

Seit 10. Juli wird im Stadlauer Tunnel in beide Richtungen nur noch Einspurig gefahren. Wie sich das auf die Zeitverzögerungen auswirkt, will ÖAMTC vorerst nicht einschätzen.

Im Zuge der seit Anfang 2016 begonnenen Sanierungsarbeiten werden die Sicherheitsanlagen erneuert und die Fahrbahnen saniert. Seit Montagfrüh gibt es im Bereich zwischen Stadlau und Hirschstetten einen neuen Gegenverkehrsbereich. Durchfahren kann der Stadlauer Tunnel nur noch auf einer Spur. Eine Fahrbahnverschwenkung ist aufgrund des Platzmangels nicht möglich.

Auffällig war laut der Verkehrsredaktion Radio Wien der frühere Zeitpunkt der Staubildung. Normalerweise wird ein Stau um 6 Morgens nicht erwartet. Um 8.30 war mit einer Zeitverzögerung von 20 Minuten zu rechnen. wien.orf.at spricht von 30 Minuten.

Situation noch unklar

Harald Lasser von ÖAMTC-Medien Mobilitätsinformationen bestätigt, dass man durch die neue Baustelle natürlich noch länger im Stau stehen wird, will aber aufgrund der mangelnden Erfahrung mit der neuen Baustelle keine zeitlichen Einschätzungen abgeben:

"Im Moment ist die unangenehmste Phase vorbei (etwa 10.30). Es wird mit einer Zeitverzögerung von 10 Minuten gerechnet. Die ist natürlich im Berufsverkehr und am Wochenende im Urlaubsverkehr größer. Alle Fahrer, die diesen Streckenabschnitt der Tangente befahren, sollten zu den Spitzenverkehrszeiten sicherheitshalber 30 Minuten einplanen. Geschieht ein Unfall, ändert sich die Lage grundlegend."

Harald Lasser betont noch einmal die Wichtigkeit das Verhalten des Verkehrs erst zu beobachten, bevor zuverlässige Prognosen getroffen werden können.

(bai)

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