Jetzt sucht Privatfirma nach vermisster Boeing

Ein Privatunternehmen will die Suche nach der seit März 2014 vermissten malaysischen Passagiermaschine wieder aufnehmen.

Die in den USA ansässige Forschungsfirma Ocean Infinity wird nach dem Wrack der seit fast vier Jahren verschwundenen Boeing 777 suchen. Das gab der malaysische Verkehrsminister Liow Tiong Lai bekannt. Man habe ein entsprechendes Angebot angenommen. Eine vereinbarte Prämie von 70 Millionen Dollar werde allerdings nur im Erfolgsfall, wenn die Boeing innerhalb von 90 Tagen gefunden wird, ausgezahlt.

Ocean Infinity will mit einem Forschungsschiff ein Gebiet von rund 25.000 Quadratkilometern nahe australischen Gewässern, wo Experten die Absturzstelle vermuten, durchforsten.

Der Fall des vermissten malaysischen Passagierflugzeugs MH370 gilt als eines der größten Rätsel der Luftfahrtgeschichte. Die Maschine mit 239 Menschen an Bord war im März 2014 auf dem Flug von Malaysia nach Peking plötzlich vom Radar verschwunden. Die Suche wurde unter Protesten nach rund 1.000 Tagen im Jänner 2017 eingestellt.

Der Malaysia-Airlines-Flug 370 (Flugnummer MH370) war ein internationaler Linienflug von Kuala Lumpur nach Peking, bei dem eine Boeing 777 der Malaysia Airlines am 8. März 2014 um 1:21 Uhr Ortszeit aus der Überwachung der Flugverkehrskontrolle des Subang Airports verschwand. Seitdem gilt das Flugzeug als vermisst.

(red)

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