Wegen massiver Einbrüche der Nachfrage in den USA und Asien zwischen Dezember und Mai baut der Kristallkonzern Swarovski weltweit 600 Stellen ab, in Wattens (Tirol) trifft es 200 Mitarbeiter. Man wolle sich neu ausrichten, Organisationsstrukturen und Geschäftsmodell grundlegend erneuern, hieß es am Montag.
In Wattens sind insgesamt 4.800 Mitarbeiter beschäftigt. Verschiedene Marketing- und Vertriebsabteilungen sollen zusammengelegt werden. In der Produktion wurde die Kurzarbeit bis Ende September verlängert.
"In unserer Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten sehr transparent den neuen Weg und die Veränderungen aufzeigen", zitierte der ORF Robert Buchbauer, der Anfang April die Tätigkeiten des Firmensprechers übernahm. Man rechne mit einer langsamen Erholung, genaue Zahlen soll es im Herbst geben. 2019 machte das Unternehmen einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro.