Österreich

Jetzt wehrt sich Wiener Wohnen gegen Vorwürfe

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:19

Schimmel, undichte Fenster, feuchte Wände und lungenkranke Kinder - auf den "Heute"-Bericht über den desaströsten Zustand im Gemeindebau Canavesegasse 6-8 (Liesing) erhielten wir viele Leser-Briefe mit ähnlichen Klagen. Wiener Wohnen wehrt sich gegen die Vorwürfe, sie würden sich nicht um Renovierungen kümmern:

erhielten wir viele Leser-Briefe mit ähnlichen Klagen. Wiener Wohnen wehrt sich gegen die Vorwürfe, sie würden sich nicht um Renovierungen kümmern:

In den letzten Jahren hätte eine Sanierungsoffensive gestartet: 2012 wurden 120 Mio. Euro ausgegeben. Im kommenden Jahr sei das Budget mit 173 Mio. Euro sogar noch höher. Bis 2015 sollen rund 140 Hausanlagen generalsaniert werden. Auch die Canavesegasse 6–8 stehe hier am Plan, so Wiener-Wohnen-Sprecher Markus Stradner:

"Bei rund 2.000 Bauten kann man sich vorstellen, dass nicht alle gleichzeitig saniert werden können. Wir arbeiten aber daran". All jene, deren Wohnung ihrer Meinung nach, in einem schlechten Zustand sei, sollen sich an Wiener Wohnen wenden. "Wir nehmen wirklich jeden Fall ernst und bemühen uns um schnelle, gute Lösungen."

Anna Thalhammer

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