Die gestiegenen Preise für Butter wirken sich nun auch auf Torten und Gebäck aus. Man stehe angesichts der Teuerung "mit dem Rücken zur Wand".
Zimtschnecke, Topfengolatsche und Co. werden in Zukunft das Gelbörsel stärker belasten. Aufgrund geringen Margen in der Branche müssen Konditoren die gestiegenen Butterpreise an Kunden weiter geben. Das sagte Anka Lorencz, Geschäftsführerin der Bundesinnung Lebensmittelgewerbe, gegenüber der "APA".
Die Teuerung würde je nach Produkt verschieden ausfallen. Ausschlaggebend sei die Zusammensetzung der Backwaren. Die rund 1.400 Bäcker und 600 Konditoren stehen "mit dem Rücken zur Wand", so Lorencz.
Branchensterben durch Mindestlohn?
Die mögliche Anhebung des Mindestlohns auf 1.500 Euro sowie die von SPÖ und Grünen geplante Angleichung von Arbeitern und Angestellten stelle weitere Probleme dar. Lorencz befürchtet, dass diese gesetzlichen Maßnahmen zum Sterben der Branche beitragen.
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(lu)